Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) ist seit seiner Gründung durch Agnes Neuhaus im Jahr 1899 ein sozialer Fachverband in der Kirche. Er ist von Beginn an eine freie Initiative von Frauen, die Kirche und Welt aktiv mitgestalten.

Am Anfang stand der religiöse Impuls, durch Hinwendung zu Hilfe suchenden Menschen den Glauben in die Tat umzusetzen. Dies galt und gilt besonders für die spezifischen Notsituationen von denen Frauen betroffen sind und in denen sie der Hilfe von Frauen bedürfen.
Aufgabe des SkF ist es, Frauen, Mädchen und Kindern, aber auch generell Familien und Jugendlichen in Armut und Not zu helfen.

Im Gebiet des heutigen Erzbistums Hamburg haben sich seit 1916 acht Ortsvereine gegründet. 400 ehrenamtlich und 150 hauptamtlich beruflich tätige Mitarbeiterinnen sind in unterschiedlichen Arbeitsfeldern beschäftigt. Die Ortsvereine wirken gemeinsam im "Diözesaner Zusammenschluss".
Sie sind Mitglieder im Gesamtverband "Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V." mit Sitz in Dortmund.
Darüber hinaus sind sie als gemeinnützig anerkannte Vereine als Fachverband dem Deutschen Caritasverband angeschlossen.